Dienstag, 31 Juli 2018 18:00

Jimdo und Wix: Keine gute Idee für Webseiten

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Ich werde oft gefragt, wieso Kunden eine Webseite in Auftrag geben, wenn sie diese auch alleine mit Baukastensystemen wie Jimdo oder Wix kostengünstig selbst erstellen könnten. Die Antwort ist ganz einfach: Mit den genannten Systemen kann man - auch mit viel Arbeit - keine professionellen Internetseiten erstellen.

Die sogenannten Website-Baukästen, mit denen man ohne Kenntnisse tolle Webseiten erstellen kann, haben eine Menge Nachteile, die man beim Erstellen von Internetseiten berücksichtigen sollte:

Mit der Anmeldung bei einem Anbieter gehen Sie eine Abhängigkeit ein und geben die Kontrolle über Ihre Webseite an den Betreiber ab. In vielen Fällen gehen die von Ihnen bereitgestellten Inhalte in den Besitz des Anbieters über, so dass Sie keinerlei Rechte am Content mehr besitzen.

Ein weiterer gravierender Nachteil ist es, dass man bei Jimdo und Wix keinerlei Möglichkeit besitzt, Inhalte zu exportieren. Möchten Sie mit Ihrer Seite oder Ihrem Blog zu einem anderen Provider wechseln, so müssen Sie dort komplett von Null beginnen.

Der Funktionsumfang bei Baukästen ist - wie bereits erwähnt - sehr überschaubar. Standardfeatures werden abgedeckt, die Individualität - die jede Webseite aufweisen sollte - bleibt jedoch auf der Strecke.

Die einzelnen Baukastensysteme weisen außerdem noch ein paar individuelle Nachteile auf:

  • Bei Wix ist es nicht möglich, das gewählte Design im Nachhinein zu ändern. Nach der Erstellung muss man sich also mit dem Layout zufrieden geben oder ganz von vorne beginnen.
  • Jimdo bietet in der kostenlosen Variante keine repsonsiven Designs, die Seiten werden also auf mobilen Geräten wie Smartphones und Tablets nicht korrekt dargestellt. Suchmaschinenoptimierung (SEO), wichtig für die Platzierung bei Google, ist ebenfalls nicht möglich.

Dies sind nur ein paar der Nachteile von Webseiten-Baukästen. Wichtigster Nachteil ist und bleibt, dass eine mit Wix oder Jimdo erstellte Homepage kein Alleinstellungsmerkmal besitzt, da ein ähnliches Design und Layout schon von zahlreichen anderen Webseiten benutzt wurde; eine individuelle Anpassung ist nicht möglich.

Sie sollte also lieber einen Webdesigner fragen, bevor Sie sich an einem Baukastensystem versuchen, das zwar kostenlos ist, Ihnen aber keinerlei Möglichkeiten bietet, Ihre Webseiten professionell zu gestalten.

Montag, 23 Juli 2018 18:00

Responsive Webdesign - Was ist das?

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Responsive Webdesign ist mittlerweile in aller Munde. Viele moderne Webseiten weisen ein responsives Layout auf. Doch um was handelt es sich dabei genau?

Responsives Webdesign ist eine Technik, die mit Hilfe von HTML5 und CSS3 Media-Queries das einheitliche Anzeigen von Inhalten auf einer Website gewährleistet. Dabei wird das Layout einer Website so flexibel gestaltet, dass dieses auf dem Desktop-Computer, Tablet und Smartphone eine gleichbleibende Benutzerfreundlichkeit bietet. Der Inhalt der Seiten kann somit schnell und einfach vom Besucher erfasst werden.

"Form follows function": Beim responsiven Webdesign folgen Funktion, Design und Inhalt der jeweiligen Bildschirmauflösung des verwendeten Desktop, Tablet oder Smartphone.

Im übertragenen Sinne bedeutet der Begriff "reagierendes Webdesign". Inhalts- und Navigationselemente sowie auch der strukturelle Aufbau einer Website passen sich der Bildschirmauflösung des mobilen Endgeräts an. Es reagiert somit auf und korrespondiert mit der Auflösung des mobilen Endgeräts. Responsives Webdesign folgt dem Nutzer und dessen Geräten. Bislang folgte der Nutzer den meist starr konstruierten Layouts konventioneller Websites und Online-Shops - oftmals mit eingeschränkter Benutzerfreundlichkeit auf mobilen Geräten.

Die Vorteile des responsiven Webdesigns zeigen sich in Statistiken und Trends zur Nutzung mobiler Endgeräte. Der steigende Marktanteil von Smartphones und Tablets erwzingt das Umdenken beim Gestalten von Webseiten. Wurden Webseiten bis vor Kurzem für eine Bildschirmauflösung von einer fixen Breite auf dem Computer-Desktop optimiert, muss heutzutage auf eine Vielzahl verschiedener Endgeräte Rücksicht genommen werden. Auch das Mobile-First Indexing von Google, welches mobil optimierte Webseiten im Ranking bevorzugt, trägt dazu bei, dass Webseiten heutzutage in aller erster Linie für mobile Endgeräte optimiert werden sollten.

Da es mittlerweile eine große Anzahl an den unterschiedlichsten Smartphones und Tablets auf dem Markt gibt, ist eine Optimierung für jede entsprechende Bildschirmauflösung sehr zeit- und arbeitsintensiv. Das responsive Webdesign erleichtert die Anpassung an die verschiedenen Screens. Somit muss nicht für jedes Gerät eine eigene Webseite erstellt werden.

Bei einer strikten Trennung von Mobil- und Desktop-Version der Websiten, wie es früher der Fall war, entsteht ein erhöhter Pflegeaufwand von redaktionellem Content und Bildmaterial. Weiterhin wird unter Umständen für zukünftige Tablet- oder Smartphone-Formate eine dritte oder vierte Version des Layouts benötigt.

Responsive Webdesign bietet also eine Möglichkeit, eine Version der Webseite auf den verschiedensten Endgeräten darzustellen, ohne Nutzerfreundlichkeit und Inhalte zu verlieren.

Dienstag, 17 Juli 2018 18:00

Google startet Mobile-First Indexing

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Wie schon seit längerer Zeit angekündigt, startet Google nun Schritt für Schritt mit der "Mobile-First"-Indexierung von Webseiten. Dadurch sollen die Suchergebnisse an die mobilen Versionen der indexierten Webseiten angepasst werden. Was bedeutet dies für die Betreiber von Internetseiten?

Immer mehr Nutzer greifen heutzutage mit mobilen Geräten wie Smartphones oder Tablets auf das Internet zu. Suchanfragen, die früher überwiegend von stationären PCs oder Laptops ausgeführt wurden, werden seit Jahren immer häufiger über Mobilgeräte aufgerufen. Das bedeutet, dass Nutzer von mobilen Geräten bei einem Klick auf das Suchergebnis die mobile Webseite zu sehen bekommen. Ist die entsprechende Seite jedoch nicht für Mobilgeräte optimiert, ist der Nutzen für den Besucher oft gering. Aus diesem Grund listet Google seit einiger Zeit bereits Seiten, die mobil optimiert sind, im Ranking höher. Webseiten ohne optimierte Darstellung für Smartphones und Co. werden dementsprechend schlechter in den organischen Seiten positioniert - diese Seiten werden sozusagen abgestraft.

Nun geht Google noch einen Schritt weiter und platziert die mobilen Seiten nicht nur besser auf den Ergebnisseiten, sondern indexiert auch den Inhalt von mobilen Seiten vor dem Content von nicht optimierten Seiten. Da auf Seiten für stationäre Geräte meistens mehr Inhalt zu finden ist als auf mobilen Webseiten, kann dies zu einem Problem führen. Webseitenbetreiber sind nun dazu angehalten, wichtigen Content auch auf ihren mobilen Seiten zu präsentieren - ansonsten wird dieser nicht mehr von Google indiziert.

Ein Beispiel: Ein Autohändler listet auf seiner Webseite alle Autos auf, die er im Angebot hat. Diese Liste wird jedoch aus Performance-Gründen nicht in der mobilen Version der Webseite angezeigt. Aufgrund der "Mobile-First"-Indexierung werden die verschiedenen Autos nicht mehr in den Google-Index aufgenommen.

Google selbst schreibt dazu: "Mobile-First-Indexierung bedeutet, dass der Googlebot ab sofort die mobile Version der Seiten für die Indexierung und zur Bestimmung des Rankings benutzt. Somit finden (hauptsächlich mobile) Nutzer genau das, was sie suchen. Crawling, Indexierung und Googles Rankingsystem nutzten in der Vergangenheit die Desktop Version der Webseiten, was jedoch zu Problemen für die Nutzer mit Mobilgeräten führen kann, wenn die Desktop-Version sich von der mobilen Version unterscheidet."

Fazit: Inhalte von nicht mobilen Versionen der Webseite werden nicht mehr ausgelesen. Wichtigen Content sollte man daher immer auch auf der mobilen Seite anzeigen lassen.

Sonntag, 15 Juli 2018 16:00

Willkommen in meinem Blog

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Herzlich willkommen in meinem Blog!

Mein Name ist Stephan Römer. Ich bin leidenschaftlicher Webdesigner und Social Media Experte. In meinem Blog schreibe ich über interessante Themen aus den Bereichen Internetseiten und Homepageerstellung, Online-Shops, Suchmaschinenoptimierung sowie Facebook und Co.

Auch über aktuelle Trends und neue Technologien werde ich in Zukunft an dieser Stelle berichten.

Ich wünsche viel Spaß beim Lesen!

- Stephan Römer